Wohnungsbau für Obdachlose und Menschen mit Dringlichkeitsschein

Duge: „Versprochen – gehalten!“
Heute hat der rot-grüne Senat das Sofortprogramm zur besseren Versorgung von anerkannt vordringlich Wohnungssuchenden beschlossen. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart wurde schon im vergangenen Jahr ein Runder Tisch zu diesem drängenden Problem einberufen. Ziel war es, gemeinsam mit den Sozialverbänden und der Wohnungswirtschaft die richtigen Maßnahmen zu vereinbaren.

Zu den jährlich 2.000 neuen Sozialwohnungen sollen jetzt 300 weitere Wohnungen für vordringlich Wohnungssuchende hinzukommen. Zudem steigt die Versorgungsverpflichtung von SAGA GWG ebenfalls um 300 auf 2.000 zu versorgende vordringlich wohnungsuchende Haushalte jährlich.

Dazu Olaf Duge, wohnungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Das Problem der vordringlich Wohnungssuchenden ist den vergangenen zehn Jahren nicht zufriedenstellend gelöst worden. Der rot-grüne Senat hat nun –  nach noch nicht einmal einem Jahr – ein umfassendes Programm beschlossen, mit dem die Wohnungsbauförderung noch einmal erhöht wird. Die Wohnungswirtschaft tut sich schwer Wohnungen mit Belegungsbindungen für Menschen mit Wohnungsversorgungsproblemen zu schaffen. Jetzt macht es Hamburg mit einer eigenen neuen Gesellschaft selbst. Zudem werden die Bedingungen für soziale Träger erheblich verbessert. Maßgeschneiderte Fördermodule und Grundstückszuteilung sollen schnell zu Lösungen führen, um die Versorgungslücke zu beseitigen. Auch andere Wohnungsbauträger, vor allem Genossenschaften, sollen motiviert werden, sich stärker zu engagieren. Wir kommen unserer Verantwortung nach und wollen auch für die Ärmsten dieser Stadt ausreichend Wohnraum schaffen. Das Problem geht uns alle an und es ist unsere Pflicht diese soziale Herausforderung endlich zu lösen.“

 

Dieser Beitrag wurde unter Mieten und Wohnen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.