System B.: Alster-Terrain und Co. treiben ihr Unwesen weiter

Seit 2013 erreichten uns zahlreiche Nachfragen zur Vermietung von Wohnungen und zu Auseinandersetzungen mit Herrn B. beziehungsweise einer seiner Firmen. Gleiches war von den Mieterverbänden zu vernehmen. Offenbar betreibt Herr B. weiterhin mit den von ihm beeinflussten Unternehmen systematisch die Unterwanderung der Mieterschutzgesetze. Nach wie vor 2013 wird Wohnraum als Wohnbüro mit Gewerbe beziehungsweise Teilgewerbemietverträgen und prozentualen Staffelmieten vermietet. Bei der Enge des Wohnungsmarktes lassen viele Mieterinnen und Mieter auf solche Verträge ein und haben hinterher oft das finanzielle Nachsehen, da weder Mietpreisbremse, Kappungsgrenzenverordnung noch Kündigungsschutz wie bei Wohnmietverträgen greifen. Bei Auszug werden mehreren Berichten zufolge nicht selten extrem hohe und bei Wohnungsmietverträgen nicht gerechtfertigte Zahlungen für angebliche Instandhaltungen verlangt.

Meine kleine schriftliche vom Dezember 2018 zeigt unter anderem wo in Hamburg Wohnungen besagter Unternehmen liegen.

Schriftliche Kleine Anfrage Drucksache 21/15471:
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2 Antworten zu System B.: Alster-Terrain und Co. treiben ihr Unwesen weiter

  1. M sagt:

    Nunmehr werden die Wohnungen wohl nur noch an weit von Hamburg wohnend Eltern von Studenten zur Weitervermietung vermietet.
    Dazu kommen wöchentlich von diesen Studenten über „Portale“ vermittelte Kurzzeitvermietungen.

    • Olaf Duge sagt:

      Vielen Dank für die Hinweise. Die Tendenz v.a. an weit entfernt wohnende Eltern zu vermieten kann ich bestätigen, denn ich habe mehrere Anrufe von Eltern aus Süddeutschland erhalten, deren Söhne/Töchter in Hamburg an die Alster-Terrain geraten waren.

      Die Kurzzeitvermietungen müssen ja ab dem 1. April 2019 über ein Meldeportal mit einer Meldenummer (kostenlos über Internet erhältlich) nach dem Wohnraumschutzgesetz gemeldet werden. Genehmigungsfrei ist das nur noch für rd. zwei Monate im Jahr möglich. Zuwiderhandlungen können mit bis zu 500.000 € Geldbußen belegt werden. Hierdurch wollen wir v.a. die lukrative Ferienwohnvermietung einschränken, die den hiesigen Wohnungssuchenden es immer schwerer machen bezahlbaren Mietwohnraum zu finden. Ich werde aber die Behörden anstoßen auch solche Fälle wie bei der Alster-Terrain unter die Lupe zu nehmen.

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